750 Jahre Leben unter der Teck
Owen feiert 750 Jahre - die erste, sichere urkundliche Nennung des Ortsnamens Owen unter Teck erfolgte im Jahr 1261. Vermutlich ist die Stadt aber schon älter. In Owen hatten die Herzöge von Teck ihr Residenzschloss, die Stadt war mit Stadtmauer und Graben umgeben. Ihre altdeutsche Schreibweise hat die Stadt beibehalten, „Auen“ wird der Name ausgesprochen, was wasserreiche Talaue bedeutet.
Heute ist Owen eine liebenswerte Stadt am Fuße der schwäbischen Alb, eine Stadt mit hoher Lebensqualität und zufriedenen Bürgerinnen und Bürgern. Das zeigt sich auch im Programm zum Jubiläumsjahr, an dem sich alle Owener mit ihren Beiträgen beteiligen. Owen will nicht nur seinen Owenern ihre Stadt neu zeigen, sondern hofft auch auf zahlreiche Gäste aus der nahen und weiteren Umgebung.
Ein Besuch im liebenswerten Städtchen Owen lohnt sich!
1261 Bertoldus, genannt Übelritter von Owen, verkauft ein Wäldchen bei Köngen an die Salemer Mönche. Geurkundet wird der Verkauf am Nikolaustag auf der Teck. Ob Owen zu dieser Zeit bereits das Stadtrecht besaß, geht aus der Urkunde jedoch nicht hervor.
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Urkunde von 1261.
Dass Owen aber das Stadtrecht verliehen wurde, wenn auch das Jahr der Verleihung nicht bekannt ist, zeigt der nachkolorierte Ausschnitt aus Kieser´s Forstkarte von
1683. Die Forstkarte - Abbildung oben - bietet den Blick auf das
Stättl Owen in südlicher Richtung. In der linken Bildhälfte ist die Stadtmauer mit dem Kirchheimer Tor und dahinter das Obere Tor zu sehen, rechts der Turm der Marienkirche.
Dagegen erscheint die Zähringerstadt Owen im Kieser´schen Forstlagerbuch am Fuß des Teckberges mit nach Norden gerichtetem Blick auf Kirchheim zu. Im Hintergrund ist die Silhouette von Dettingen zu erkennen.